36,3 Prozent – so hoch lag der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung in Deutschland im ersten Halbjahr 2018. Mit jedem neuen Windpark und mit jeder neuen PV-Freifläche wird jedoch deutlicher, dass Klimaschutz und Energiewende nur gelingen können, wenn der Zubau regenerativer Erzeugungsanlagen mit dem Abbau konventioneller Kraftwerksleistung einhergeht. Damit CO2-Emissionen sinken, Preise fallen und Stromnetze entlastet werden, muss der gesetzliche Einspeisevorrang der Erneuerbaren konsequent durchgesetzt und die Kohleverstromung auf das notwendige Minimium begrenzt werden. Warum das alles nicht passiert? Die NDR-Reporter von Extra 3 haben der Sache einmal auf den Zahn gefühlt.