DWAG treibt Klimaschutz im Rechenzentrumsbetrieb voran.

Der Name „Windcloud“ steht für ein Joint Venture der DWAG mit ABE Kunze, Jensen GmbH sowie den Jungunternehmern Wilfried Ritter und Stephan Sladek, welches das Ziel verfolgt, CO2-freie und energieeffiziente Rechenzentren zu entwickeln. Diesem Ziel sind die Gesellschafter der Windcloud 4.0 GmbH im August einen entscheidenden Schritt nähergekommen.

Im ersten Rechenzentrumsabschnitt, der bereits seit Ende 2018 betrieben und mit regionalem, grünem Strom aus Windkraft, Solar- und Bioenergie versorgt wird, konnte bereits der Aufbau, die Administration und die Vermarktung einer professionellen Rechenzentrumsumgebung unter Beweis gestellt werden. Mit dem nunmehr im August 2020 in Betrieb genommenen zweiten Abschnitt inklusive Aufdachalgenfarm und Abwärmeableitung vom Rechenzentrum in das Algengewächshaus wird die CO2-Bilanz gegenüber gewöhnlichen Rechenzentren weiter erheblich verbessert.

Die bei der Kühlung der sensiblen IT-Infrastruktur anfallende Wärme wird in gewöhnlichen Rechenzentren an die Außenluft abgeleitet und verpufft ungenutzt. Bei Windcloud wird diese durchaus verwertbare Energie künftig für die Algenzucht nutzenbringend eingesetzt. Die mithilfe der zusätzlichen Wärme wachsenden Mikroalgen können nicht nur als Nahrungs-, Pharma- oder Kosmetikprodukt eingesetzt werden, sondern entziehen der Umgebungsluft zusätzlich CO2.

Die fortschreitende Digitalisierung weiter Teile unserer Wirtschaft und Gesellschaft ist ebenso unaufhaltsam wie unverzichtbar. Windcloud liefert nachhaltige Antworten auf diesen energieintensiven Aspekt unserer Zukunft.    

Hier geht es zur Pressemitteilung der Windcloud 4.0 GmbH über die Einweihung der Rechenzentrumserweiterung in Nordfriesland:

2020_09_Pressemitteilung_Windcloud_Rechenzentrum