Business Development bei Denker & Wulf:

Windenergie ist zweifelsfrei die wichtigste Säule der Energiewende, doch für das Erreichen der Klimaziele ist es unerlässlich, die Transformation unserer Energieversorgung nicht bei einer reinen Stromwende zu belassen. Weitestgehend unbeantwortet bleibt dabei die Frage, welche Technologien sich langfristig im Energiesystem der Zukunft durchsetzen werden. Mit dem neuen Unternehmensbereich Business Development stellt sich die DENKER & WULF AG dieser Herausforderung und setzt neben ihrem Kerngeschäft verstärkt auf die sogenannte „Sektorkopplung“:

Der Einsatz von Windstrom bietet kostengünstige und klimaschonende Lösungen auch für den Wärme- und den Verkehrsbereich. Darüber hinaus können leistungsfähige Speicher helfen, das Stromnetz zu stabilisieren und Systemdienstleistungen zu erbringen – für ein Energiesystem mit sinkenden Anteilen fossiler Großkraftwerke. Ein Innovationsmarkt immenser Größe wartet darauf, endlich entfesselt zu werden. Zwar muss für flächendeckende „Power-to-X“-Lösungen noch die eine oder andere politische Stellschraube in Richtung einer ernstgemeinten Energiewende umgestellt werden, doch die DENKER & WULF AG lässt den Motor zur Umsetzung solcher Vorhaben bereits warmlaufen.

Um Windstrom, der bei Netzengpässen nicht weiter transportiert werden kann, unmittelbar vor Ort nutzbar zu machen, spielen Schnittstellen von Strom- und Wärmenetzen eine entscheidende Rolle. Durch die Umwandlung von Strom in Wärme („Power-to-Heat“) können lokale Haushalte und Verbraucher von einer günstigen und klimafreundlichen Wärmequelle profitieren. Um möglichst viel Windwärme dann verfügbar zu machen, wenn ein hoher Wärmebedarf besteht, setzen wir unter anderem auf sogenannte Sorptionsspeicher – eine wertvolle Schlüsseltechnologie, die eine verlustfreie Speicherung über lange Zeiträume hinweg ermöglicht. Allein in Schleswig-Holstein würde die Ausfallarbeit von EEG- und KWK-Anlagen des Jahres 2016 ausreichen, um ca. 15 % der Haushalte ganzjährig mit Wärme zu versorgen.

Wirtschaftliche Mehrwerte für Investoren und Verbraucher ergeben sich insbesondere bei der Erbringung netzstabilisierender Leistungen durch den Einbezug von Wärmenetzkapazitäten. Die Verknüpfung von KWK-Anlagen, Wärmenetzen und hochleistungsfähigen Lithium – Ionen – Speichern birgt ein gewaltiges Potential zur Entlastung der Übertragungsnetze und bietet lukrative Erlösmöglichkeiten im Regelleistungs- und Intraday-Markt.

Ein weiteres Beispiel für die Kopplung verschiedener Sektoren ist grüner, windstrombasierter Wasserstoff: Elektrolyseure können Produktionsspitzen von Windenergieanlagen als zu- schaltbare Last abfedern und sie in Form von Wasserstoff als Energiequelle für Verkehr, Wärmeversorgung und Industrie auch über längere Zeiträume speichern. Hier sieht die DENKER & WULF AG insbesondere im Bereich der emissionsfreien Mobilität erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten und verfolgt vielversprechende Projekte zur Versorgung von Brennstoffzellenfahrzeugen mit grünem Wasserstoff.

Unser Bereich Business Development sondiert und vertieft bereits heute alle mit der Dekarbonisierung unserer Energielandschaft verbundenen Möglichkeiten und entwickelt innovative Geschäftsmodelle für eine CO 2 -freie Energiezukunft. Dabei sind wir stets auf der Suche nach geeigneten Projekten und starken Partnern. Sie planen ein Wärmenetz, sind auf der Suche nach einem emissionsfreien Mobilitätskonzept oder möchten mehr über die Bandbreite der Energiespeicherung erfahren? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ansprechpartner für Projekte auf dem Gebiet der neuen Märkte: Christian J. Müller | christian.mueller@denkerwulf.de