Beim Thema Klimawandel wird häufig über die CO2-Emissionen im Verkehrs- und Strombereich gesprochen. Dabei ist der Wärmesektor in Deutschland mit fast 1.300 TWh für etwa die Hälfte des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Durch den Einsatz von erneuerbarem Strom kann die Wärmewende stark vorangebracht werden. Dabei verringern Wärmepumpen oder Power-to-Heat-Anlagen nicht nur den CO2-Ausstoß des Wärmesektors, sondern tragen gleichzeitig auch zur Flexibilisierung des Energiesystems bei. Denn der Strombedarf von Sektorkopplungsanlagen kann passend auf die schwankenden Einspeisemengen durch Photovoltaik- und Windenergieanlagen reagieren. In Zeiten hoher Stromproduktion können so zusätzliche Verbraucher im Stromsystem aktiviert werden, bei wenig Wind und Sonne drosseln entsprechend auch die Abnehmer ihren Stromverbrauch.

Das Forum Synergiewende veranschaulicht das Potenzial, das der Einsatz der Sektorenkopplungstechnologien in Wärmenetzen bietet, einer grafischen Animation:

Das von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) durchgeführte Projekt Forum Synergiewende bündelt Informationen zur Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und deren Potenzial für den Klimaschutz. Das Projekt ist im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert. Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website www.forum-synergiewende.de.