News
23. Feb 2024

Akzeptanz der Windenergienutzung an Land

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Fachagentur Windenergie an Land die alljährliche Akzeptanzumfrage. Demnach halten 81% der Befragten die Nutzung und den Ausbau von Windenergie an Land in Deutschland für „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“.

Auch in den vergangenen Jahren wurde ein breiter gesellschaftlicher Konsens festgestellt. So liegen die Zahlen derer die Nutzung und Ausbau als wichtig oder sehr wichtig erachten seit dem Jahr 2015 im Mittel bei rund 80% (+/- 2%).

Die Umfrage zeigt außerdem eine Überschätzung der negativen Einstellung vor Ort. So schätzten die Befragten, dass knapp 60 % ihrer Gemeinde mit Bedenken oder gar Ablehnung auf einen potenziellen Windenergieanlagenbau vor Ort reagieren würden. Tatsächlich liegt diese Zahl allerdings unter 30%.

Alle Ergebnisse der Umfrage können hier eingesehen werden.

19. Feb 2024

Erinnerung zur Mitteilung der Sonderbetriebsausgaben

Im Zusammenhang mit der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Betreuung von Windparks in der Rechtsform der GmbH & Co. KG möchten wir alle Kommanditisten an eine wichtige Frist erinnern. Da die Gesellschaft für die Führung aller Bücher der Gesellschaft verantwortlich ist, können Sie die Sonderbetriebsausgaben nicht selbst im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen. Sie müssen sie also der Gesellschaft mitteilen.

Bitte melden Sie uns bis spätestens 15. März 2024 Ihre Sonderbetriebsausgaben über den Postweg oder die Mailadresse asset-management@denkerwulf.de.

Den passenden Vordruck und eine Information zu dem Thema finden Sie hier.

Die Meldung von Sonderbetriebsausgaben kann sich steuermindernd auswirken. Wenn Sie hierzu genauere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Steuerberatung oder an das Finanzamt.

16. Feb 2024

EEG-Ausschreibungen 2023: Denker Wulf erneut auf dem Siegertreppchen

Mit Zuschlägen für 12 Projekte mit einer Gesamtleistung von 170 MW landete die Denker & Wulf AG im Jahr 2023 bundesweit auf Platz zwei der erfolgreichsten Bieter bei den Wind-an-Land Ausschreibungen nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG). In absoluten Zahlen übertrafen wir damit sogar unser Ergebnis von 2021, als wir im Zuschlagsranking erstmals den obersten Podestplatz einnehmen konnten.

Insgesamt gingen 2023 Gebote von 147 verschiedenen Bietern bei der Bundesnetzagentur ein. Dass wir hier zum wiederholten Male eine Spitzenposition einnehmen konnten und uns immer mehr Projektpartner ihr Vertrauen schenken, empfinden wir vor allem als Kompliment für die Qualität unserer Arbeit.

Die 2023 bezuschlagten Denker-Wulf-Projekte umfassen insgesamt 29 Windenergieanlagen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg und Thüringen. Acht von ihnen befinden sich bereits im Bau.

15. Feb 2024

Gemeinsam für die Sicherheit

Die Sicherheit der Gemeinden unserer Windparks liegt uns besonders am Herzen – und das schließt auch den Schutz vor potenziellen Gefahren mit ein. Aus diesem Grund führen wir regelmäßige Unterweisungen direkt in den Parks durch.

Vergangenen Oktober fand beispielsweise eine Einweisung der freiwilligen Feuerwehren im Windpark Groß Buchwald statt. Die Instruktion wurde gemeinschaftlich durch die ABE Gruppe GmbH, GE Renewable Energy und die Denker & Wulf AG geleitet.

Die Wehren Groß Buchwald und Negenharrie sowie Groß Buchwalds Bürgermeister erkundeten zunächst den Windpark und tauchten in verschiedene Szenarien ein: Von Ölhavarie über Brand bis hin zu Unfällen. Es wurde gezeigt wie die Wehren im Ernstfall unterstützen können, sei es bei Arzteinsätzen oder dem Umgang mit umgestürzten Anlagen.

Danach ging es weiter zum Umspannwerk, wo sich mit weiteren Szenarien und insbesondere dem Thema Brand auseinandergesetzt wurde.

Gemeinsam setzen wir uns für die Sicherheit in unseren Windparks ein.

12. Feb 2024

Entspannung am Strommarkt

Die Preise am Terminmarkt für Strom sind in den letzten Wochen und Monaten um etwa 25 Prozent gefallen. Deutlich unter das Niveau von 2023 werden sich voraussichtlich auch die Erlöse aus dem kurzfristigen Handel am Spotmarkt entwickeln, der die Marktpreise für Wind- und Solarstrom abbildet. Gute Aussichten also für alle privaten, gewerblichen und industriellen Verbraucher, die von weiter sinkenden Stromkosten profitieren dürften.

Die volkswirtschaftlich erfreuliche Entspannung am Strommarkt bedeutet zugleich, dass die Rentabilität von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien weiterhin über das Instrument der Marktprämie gesichert werden muss. Ohne eine stabile Förderung über das EEG würden fallende Marktpreise den dringend benötigten Zubau weiterer Erzeugungskapazitäten massiv gefährden.

Seit der Abschaffung der EEG-Umlage am 01.07.2022 wird die EEG-Förderung nicht mehr vom Stromkunden, sondern aus Bundesmitteln finanziert. Kritische Stimmen warnten damals davor, dass die Investitionssicherheit im Bereich der Erneuerbaren wechselnden Regierungskonstellationen und kurzfristigen Haushaltsinteressen zum Opfer fallen könnte. Gerade einmal 18 Monate nach Umstellung der EEG-Finanzierung muss die aktuelle Bundesregierung nun erstmalig den Beweis erbringen, dass am Ausbau der Erneuerbaren auch in Krisenzeiten nicht gerüttelt wird.