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5. Apr 2022

Anlieferung der Hauptkomponenten im WP Groß Buchwald–Negenharrie

Im Windpark Groß Buchwald–Negenharrie wurden in den vergangenen Wochen die Hauptkomponenten für die drei Windenergieanlagen des Typs GE 5.5-158 (2x NH 150m, 1x NH 161m) geliefert. Bereits im letzten Jahr wurden die Fundamente für die Anlagen fertiggestellt sowie Großteile des benötigten Wegebaus für die Hauptkomponenten abgeschlossen. Ende Januar schloss dann der Aufbau des Betonteils der Hybridtürme der Anlagen an. Die drei knapp 100 m hohen Abschnitte der Hybridtürme wurden im Laufe des März fertiggestellt, sodass nun die Hauptkomponenten geliefert werden konnten.

Vor Ostern soll dann die Errichtung der Anlagen mit dem Installieren der Stahlsegmente, des Maschinenhauses, Antriebsstrang und Rotors fortgeführt werden. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für Juli geplant.

31. Mrz 2022

Zweiter Bauabschnitt im Windpark Schrepkow-Kletzke

Nach dem Abbau von drei Altanlagen vom Typ Vestas V52 (850 kW, 74 m NH) wurde in dieser Woche die erste von zwei neuen Windenergieanlagen des Typs GE 5.5-158 (5.500 kW, 121 m NH), errichtet. Es ist für alle Beteiligten jedes Mal aufs Neue ein spannender Moment, wenn die Komponenten – wie Antriebstrang, Nabe oder Rotorblatt – auf 121 m Höhe gehoben und montiert werden.

Dank des guten Wetters klappte der Aufbau bei der WEA 1 reibungslos und konnte nach einer Woche abgeschlossen werden. Inzwischen zieht der Kran zum Standort der WEA 2 um und wird dort die Installation durchführen. Alle Komponenten, darunter auch die Rotorblätter mit einer Länge von 77 m, liegen bereit.

Die Antragsunterlagen für den dritten Bauabschnitt wurden unlängst beim Landesamt für Umwelt eingereicht. Die Baugenehmigung für eine weitere WEA gleichen Typs wird im dritten Quartal diesen Jahres erwartet.

Kompensationsmaßnahme bereits umgesetzt

In zwei Kilometer Entfernung und in Sichtweite zur neu errichteten Anlage wurden im Ortsteil Schrepkow auf dem Gelände einer ehemaligen Agrargenossenschaft bereits vorhabenbezogene Ausgleichsmaßnahmen realisiert. Von Dezember ‘21 bis Februar ‘22 wurden hier auf einer Fläche von knapp 2 Hektar mehrere große, verfallene Stallgebäude und Fahrsiloanlagen abgerissen, Güllebehälter geleert und entsorgt sowie Nebenflächen entsiegelt. Neben 7.207 m³ Bauschutt und 128 t asbesthaltigen Baustoffen wurden vor allem folgende Materialien geborgen, analysiert und fachgerecht entsorgt: Altholz (132 t), Flüssigkeiten (Gülle 990 m³), Altreifen (59 t), Baumischabfälle (44 t), Silofolie (65 m³), teerhaltige Dachpappe (8 t).

Die Anwohner von Schrepkow, einem idyllischen Dorf mit einer Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert, sind glücklich, dass der Schandfleck verschwunden ist. Eine Besonderheit inmitten der Ausgleichsmaßnahme ist das Zauneidechsenhabitat bestehend aus Feldsteinhaufen, Erdwällen, Sandlinsen und Totholz. Das „Reptil des Jahres 2020“ steht auf der Roten Liste und gehört zu den streng geschützten Arten. In dem neuen, mosaikartig strukturierten Lebensraum finden sich offene Flächen, besonnte Steine sowie Schattenplätze und vegetationsreiche Versteckmöglichkeiten. Das Areal wurde nach den strengen Vorgaben des Artenschutzes des Bundesnaturschutzgesetzes angelegt.

Auf der restlichen entsiegelten Fläche wurde Mutterboden aufgebracht. Dieser wird nun sich selbst überlassen, um eine Ruderalvegetation und eine natürliche Sukzession zu ermöglichen. Der verbliebene Silo befindet sich noch in Nutzung und wird nach Auslaufen der Pachtverträge ebenfalls rückgebaut und fachgerecht entsorgt.

21. Mrz 2022

Erweiterung der Geschäftsräume in Rerik

Damit die Denker & Wulf AG im Hinblick auf die wachsenden Chancen und Aufgaben beim Ausbau der Windenergie an Land auch in Mecklenburg-Vorpommern gut aufgestellt bleibt, erweitern wir unsere Geschäftsräume in Rerik. Nutzten wir in unserem Neubau aus dem Jahr 2015 bislang lediglich das erste Obergeschoss, wird nun auch das Erdgeschoss mit modernen Büroräumen ausgestattet – wodurch sich die Bürofläche verdoppelt. Aktuell sind am Standort Rerik 16 Mitarbeiter beschäftigt, weiteres Fachpersonal wird derzeit gesucht (siehe Stellenangebote). Der Einzug in die zusätzlichen Räumlichkeiten, die sich derzeit in Renovierung befinden, ist zu Ostern geplant. Neben ihrem Hauptsitz in Sehestedt und dem Standort in Rerik betreibt die Denker & Wulf AG zwei weitere Büros in Kiel (SH) und Eberswalde (BB).

 

18. Mrz 2022

Neues von unseren Baustellen

Kesdorf Repowering (Landkreis Ostholstein, Schleswig-Holstein)

Im Frühjahr 2023 sollen 12 moderne Windenergieanlagen (WEA) vom Typ GE5.5-158 (je 5,5 MW Leistung, NH 120,9 m, GH 199,9 m) jährlich etwa sechsmal so viel Energie produzieren wie 17 (!) alte WEA, die im Gegenzug abgebaut werden. Während der Rückbau von 11 Alt-WEA fast abgeschlossen ist, hat der Wegebau für die neuen Anlagen gerade begonnen. Der Fundamentbau startet im April. Eine Baugenehmigung für das Umspannwerk in Gothendorf wird in Kürze erwartet, die Inbetriebnahme der ersten WEA ist für diesen Herbst geplant.

Kesdorf Repowering

Klobbicke (Landkreis Barnim, Brandenburg)

Errichtet werden 4 WEA vom Typ Nordex N149/5X mit einer Nabenhöhe von 164 m (GH 239,1 m / Rotordurchmesser 149 m). Der Fundamentbau ist bereits abgeschlossen, der Betonturmbau der Firma Bögl hat begonnen. Auch das Umspannwerk ist bereits zur Hälfte errichtet, die Inbetriebnahme der Anlagen ist für diesen Mai geplant.

Klobbicke

 

Jahrsdorf und Remmels (Schleswig-Holstein)

In der Gemeinde Jahrsdorf steht eine Windenergieanlage vom Typ GE5,5-158 vor ihrer Inbetriebnahme. Die Nabenhöhe beträgt 120,9 m, die Gesamthöhe 200 m. Das Foto zeigt den Rotorblattzug Mitte Dezember 2020. Auch in der nahegelegenen Gemeinde Remmels sind bereits zwei baugleiche Anlagen errichtet und warten nur noch auf die Inbetriebnahme.

Jahrsdorf

10. Mrz 2022

Erfolg in erster Ausschreibungsrunde des Jahres

Die Denker & Wulf AG konnte in der Februar-Ausschreibung Zuschläge für sieben weitere Windenergieanlagen erlangen. Insgesamt wurden 35 MW Leistung für unsere Projekte in Süderdeich (SH), Tarnow (Gemeinde Prüzen / MV), Güstow (Gemeinde Prenzlau / BB), Premslin-Schönfeld (Gemeinden Karstädt u. Perleberg / BB) und Gollmitz-Schönermark (Gemeinde Nordwestuckermark / BB) bezuschlagt. Die Auktionsrunde war mit Geboten für 1.357 MW erneut überzeichnet.